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Smooth Scrolling mit Lenis in Webflow implementieren

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5 Min. Lesezeit

Lenis ist eine leichte JavaScript-Library, die natives Scrolling "abfängt" und in kontrolliertes Smooth-Scrolling verwandelt – inklusive feinjustierbarer Geschwindigkeit und Dämpfung. Webflow bringt zwar von Haus aus viele No-Code-Funktionen mit, aber gerade beim Scroll-Erlebnis stößt man schnell an Grenzen; genau hier ergänzt Lenis Webflow perfekt und hebt das Look & Feel einer Seite auf ein deutlich moderneres, „app-artiges“ Niveau.

Lenis lässt sich in Webflow ziemlich entspannt integrieren – ein bisschen Custom Code, ein paar Zeilen JavaScript, und das Scroll-Erlebnis fühlt sich sofort spürbar „premium“ an. Bei keativsquare setzen wir Lenis regelmäßig ein, um Webflow-Projekte smoother, moderner und markentauglich zu machen – gerade im Website-as-a-Service-Kontext.

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Lenis in Webflow klingt easy – verhält sich aber tricky

Auf den ersten Blick wirkt Lenis simpel, in der Praxis tauchen aber schnell typische Webflow-Fallen auf: falsche Einbauposition, fehlende Skripte oder CSS-Werte, die in die Scroll-Logik reinfunken. Wenn dann noch mehrere Websites im Spiel sind – wie bei WaaS-Modellen – multiplizieren sich kleine Fehler schnell über viele Projekte hinweg. Genau das wollen wir bei kreativsquare von Anfang an vermeiden.

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Lenis in Webflow einbauen (Step-by-step)

1) Recommended CSS im Head hinterlegen

Der erste Schritt ist unspektakulär, aber wichtig: In Webflow über Project Settings → Custom Code → Head Code kommen die empfohlenen Lenis-CSS-Regeln rein.
Damit weiß Lenis, wie es mit html, body und Zuständen wie „smooth“ oder „stopped“ umgehen soll; auch Hooks wie [data-lenis-prevent] hängen an diesen Styles.

lenis-implementation-css
Lenis Recommended CSS im Head hinterlegen

2) Lenis per CDN einbinden

Da Webflow in der Regel ohne eigenes Build-Setup läuft, ist der einfachste Weg ein Script-Tag über ein CDN.
Der Code gehört in den Footer-Bereich (z. B. „Before </body>“), damit erst der Content geladen wird und anschließend die Lenis-Bibliothek.

1<script src="https://unpkg.com/lenis@1.3.17/dist/lenis.min.js"></script> 
Lenis per CDN einbinden
Lenis per CDN einbinden

3) Lenis initialisieren und RAF-Loop aufsetzen

Damit Lenis tatsächlich arbeitet, braucht es einen kleinen Loop über requestAnimationFrame.
Direkt nach dem CDN-Script folgt die Initialisierung, ebenfalls im Footer-Bereich:

<script>
  const lenis = new Lenis()

  function raf(time) {
    lenis.raf(time)
    requestAnimationFrame(raf)
  }

  requestAnimationFrame(raf)
</script>
Lenis initialisieren und RAF-Loop aufsetzen

4) Feintuning: lerp & wheelMultiplier

Jetzt wird es spannend für das „Look & Feel“:

  • lerp bestimmt, wie weich sich das Scrollen anfühlt (niedriger Wert = smoother).
  • wheelMultiplier beeinflusst die Scroll-Geschwindigkeit.

Ein praxisnaher Startpunkt:

<script>
  const lenis = new Lenis({
    lerp: 0.05,
    wheelMultiplier: 1
  })

  function raf(time) {
    lenis.raf(time)
    requestAnimationFrame(raf)
  }

  requestAnimationFrame(raf)
</script>

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In Tests schauen wir uns an, wie sich die Seite anfühlt: Manche Marken wirken stimmiger mit sehr ruhigem Scroll, andere dürfen etwas direkter und schneller sein. Genau hier kann man das Markenerlebnis sehr fein justieren.

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5) Scroll in bestimmten Bereichen gezielt zulassen: data-lenis-prevent

Sobald Modals, Slidern oder Scrollboxen ins Spiel kommen, wird es schnell komplexer.
Mit dem Attribut data-lenis-prevent lässt sich festlegen, dass bestimmte Container ihr eigenes Scroll-Verhalten behalten sollen.
In Webflow läuft das über ein Custom Attribute am entsprechenden Element – ideal für Bereiche mit Overflow: scroll/auto, damit Nutzer:innen nicht die Orientierung verlieren.

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Gerade in größeren Portalen oder WaaS-Setups mit vielen Sektionen und Layern ist dieses Detail Gold wert, weil es dafür sorgt, dass sich alles kontrolliert und intuitiv anfühlt, statt „zu smooth“ und unberechenbar.

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Experten-Einblicke aus der Agentur-Praxis

Ein paar Learnings, die sich in Projekten immer wieder bewährt haben:

  • Lenis möglichst einmal zentral im Projekt aufsetzen, nicht seitenweise unterschiedlich – das reduziert Konflikte und spart langfristig Zeit.
  • Ankerlinks lieber über Lenis scrollTo() lösen, statt Browser-Standard-Jumps zu nutzen – so bleibt das Erlebnis durchgehend konsistent.
  • Eingebettete Inhalte wie Maps oder externe Widgets gezielt testen; je nach Browser und Gerät kann sich das Scroll-Verhalten hier anders anfühlen.

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Bei kreativsquare fließen solche Patterns in unsere Projekte und Design-Systeme ein, sodass Kund:innen das moderne Scroll-Erlebnis „einfach mitgeliefert“ bekommen, ohne sich tief in Code einarbeiten zu müssen.

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Präventive Maßnahmen: Damit Lenis langfristig stabil bleibt

Damit das Smooth-Scrolling nicht nur am Launch-Day gut aussieht, sondern auch Monate später noch zuverlässig läuft, helfen ein paar einfache Routinen:

  • Eine feste Lenis-Version im Script-Tag nutzen (z. B. @1.3.17), statt ungeprüft die jeweils aktuellste zu ziehen.
  • Parameter wie lerp, wheelMultiplier und Co. kommentieren – so ist später sofort klar, warum genau diese Werte gewählt wurden.
  • Nach größeren Änderungen in Webflow (neue Interactions, neue Navigation, zusätzlicher Content) bewusst das Scroll-Verhalten auf Desktop und Mobile durchspielen.
  • Wer keine eigene technische Betreuung hat, kann das Thema gut an eine Digitalagentur abgeben – bei kreativsquare gehört die Pflege solcher Effekte zum laufenden Service, damit sich Kunden auf Inhalte und Wachstum konzentrieren können.

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So entsteht ein Webflow-Setup, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch genauso anfühlt – modern, geschmeidig und passend zur Marke.

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